Dunkel wirds ich geh zur Ruh‘

Zugegeben, ich habe mich schon öfters gefragt, wieviel Hund wohl in meinen Katzen steckt. Gerade eben kommt diese Anwandlung wieder. 

Während ich versuche, meinen Kopf zwischen meine Kopfkissen zu legen und die Decke hochzuziehen erklimmt Tino mein Duvet und krallt sich fest, damit er nicht rückwärts wieder runterrutscht. Er liebt es, wenn er „von oben“ auf mich heruntersehen kann und kommentiert das auch fleissig. Zusammen mit der Decke klatscht mir also auch Tinos warmes Fellköpfli mitten aufs Gesicht und dort bleibt es auch liegen und atmet mir selig in die Augen. Hier bin, hier bleib ich, hier will ich sein. Langsam streckt er seine Pfote aus und stopft seine Zehen in meine Nasenlöcher. Als ich liebevoll nuschle, dass das etwas unbequem ist, streckt er wohlig seine Krallen aus – man beachte – in meinen Nasenlöchern.  Mittlerweile habe ich auch schon das eine oder andere Katzenhaar im Mund und überlege, ob ich anfangen soll zu kauen. Für Tino kein Problem, er zieht seinen Körper nach und schmeisst sich neben meinen Kopf, wo er hingebungsvoll in mein Ohr schnurrt. Hast ja recht Süsser, auf so einem kleinen Bett, muss man eng zusammenrücken.

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