Hunger!

Der Spruch passt ganz wunderbar zu meiner Katze, was sie mir heute ganz eindrücklich bewiesen hat. Soeben hat sie meinen gut durchdachten, bis ins Detail überlegten Plan durchkreuzt. 

Nicht nur sie, gelegentlich auch ich, sorgen sich, sie könnte verhungern😉. Als gemeine Freigänger Katze ist das ja immerhin eine Gefahr, die auf einen lauern kann, so als süsses, rotes Fellknäuel inmitten von anders farbigen 😉. Da ich heute wohl etwas später als zur üblichen Futterzeit nachhause komme, hatte ich die zündende Idee, Ginger, während sie sich nach dem Frühstück, wohlvestanden, ihrem nicht meinem, ihrer Morgentoilette widmete, den Futternapf noch etwas nachzufüllen. Ihr wisst schon, für SPÄTER. Denkste! Beim nächsten Gang in die Küche steht sie sozusagen freudig überrascht vor ihrem Napf – dafür, dass sie nicht noch auf die Knie fällt und „Ein Wunder!“ gen Himmel schreit, möchte ich mich an dieser Stelle bei ihr  bedanken. Mit mir ihm Rücken fängt sie an zu schaufeln, sie weiss, jede Sekunde zählt. Die Hälfte fällt ihr wieder aus dem Maul. Die Gier, die Gier. Aber was solls. Eine Sorge weniger. Verhungern wird sie nicht. Wenn ich heimkomme liegt sie bestimmt noch immer mit vollgeschlagenem Bäuchlein auf dem Bett und streckt zur Entlastung alle Viere in die Luft.

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