Sonntag

9 Uhr morgens, Sonntag. Meine erste Bewegung und Ginger und Tequila sind in Gesichtsnähe um das Öffnen meiner Augen nicht zu verpassen.

Aha, scheint sich nichts zu tun. Ginger milchträmpelt daraufhin meine ganze Bettdecke, um sich überall 3 Sekunden niederzulassen und Tequila umkreist meinen Kopf um eine Stelle zum Knabbern zu finden. Werde etwas unruhig. Meine Damen, eine Stunde noch.  Bitte, ich brauche meinen Schönheitsschlaf (nicht, dass das noch etwas ändern würde 😊. Um meine Ohren vor liebevollem Knabbern zu bewahren werfe ich eines meiner Kopfkissen über den Kopf – das ist der Moment, auf den Tequila gewartet hat, jetzt ist ihr Thron bereit und man lässt sich würdevoll auf meinem Schädel nieder (ich dachte, sie wäre etwas leichter….). Das lässt sich Ginger nicht zweimal sagen, die bis anhin auf meinen Beinen gelegen hat. Laut schnurrend wirft sie sich auf meinen Brustkorb und da lieg ich nun, eingeklemmt zwischen zwei Katzen oder soll ich besser sagen, streng bewacht? Vor meinem inneren Auge sehe ich Tequila mit der Stoppuhr in der Pfote – Uhrenvergleich mit Ginger, die mit ihrer Nase beinahe mein Kinn berührt. Himmel, wie soll man denn so schlafen können! Los, Frühstücken. Als ich die Decke zurückschlage legt sich Ginger wohlig schnurrend in den warmen Teil und Tequila schiebt sich auf das andere Kissen. Nee, nee, so nicht. Wenn ich nicht im Bett bleiben kann, dann müsst ihr auch raus. So hocke ich also am PC und die Damen Speisen….und jetzt höre ich meinen Sitzplatz rufen :-).

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